Vergleich

Firmendatenbank für Polen auswählen: Quellenarten im Vergleich

Eine Liste polnischer Firmen lässt sich aus fünf Arten von Quellen gewinnen: aus kostenlosen amtlichen Registern, Online-Firmenverzeichnissen, Datenplattformen im Abonnement, einmaligen Listen auf Bestellung oder durch eigene Datenerhebung. Sie unterscheiden sich in Umfang, Kontaktdaten, Arbeitsaufwand und Kosten. Wir vergleichen sie und zeigen, was Sie vor der Zahlung prüfen sollten.

Informationen zu den Registern: Stand 11.10.2026 · Inhalt aktualisiert: 13.10.2026

Was Sie vergleichen sollten

  • Dieselbe Auswahl. Branche, Region, Rechtsformen und Felder, die jeder Datensatz haben muss.
  • Die Zahl der Datensätze nach allen Filtern, nicht die Größe der gesamten Datenbank oder des Registers.
  • Datenstand und Quelle jedes Feldes, und was man mit den Daten tun darf.

Diesen Vergleich erstellt firmowekontakty.pl, das selbst einmalige Firmenlisten verkauft – eine der unten beschriebenen Quellenarten. Wir vergleichen Quellenarten, nicht einzelne Anbieter: Die Daten anderer Firmen haben wir nicht getestet und nennen hier weder deren Namen noch Preise, da wir ihre aktuellen Angebote nicht überprüft haben.

Fünf Quellenarten im Überblick

Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.

QuellenartWas sie bietetGrenzenKostenWofür
Amtliche Register (CEIDG, KRS, REGON)Amtliche Identifikationsdaten: Name, Adresse, NIP, REGON, PKD-Codes; im KRS außerdem Rechtsform, Organe und Kapital.Jedes Register erfasst andere Einheiten: CEIDG natürliche Personen, KRS Gesellschaften und Organisationen. Nur CEIDG lässt sich nach Branche und Region filtern (API nach Kontoeinrichtung, 1000 Anfragen pro 60 Minuten). KRS und REGON werden über die Kennnummer abgefragt. Kontakte nur, wenn der Unternehmer sie gemeldet hat (CEIDG); im KRS gibt es keine Telefonnummern.Daten kostenlos; Kosten verursacht die Arbeit eines Entwicklers.Prüfung von Geschäftspartnern, Ergänzung der Daten bekannter Firmen, Teams mit Entwickler.
Online-FirmenverzeichnisseFirmen, die sich selbst präsentieren, oft mit Telefon und Website; Suche nach Kategorie und Ort.Der Umfang hängt davon ab, welche Firmen eingetragen sind; die Kategorien sind verzeichniseigen, nicht PKD; Kennnummern sind nicht immer angegeben. Verzeichnisse haben eigene Nutzungsbedingungen.Durchsuchen meist kostenlos; massenhaftes Kopieren ist eine Frage der Nutzungsbedingungen des Verzeichnisses.Einzelne lokale Lieferanten oder Kunden finden.
Datenplattformen im AbonnementSuche, Filter und Export in der Anwendung, oft für mehrere Nutzer und mit CRM-Anbindung.Übliche Modelle: Jahresbindung, monatliche Exportlimits oder Credits pro Datensatz – die Bedingungen muss man in der Preisliste des Anbieters prüfen. Der Zugang zur Anwendung endet mit dem Abonnement.Wiederkehrende Gebühr; zu vergleichen ist die Summe über die gesamte Vertragslaufzeit.Laufende Kundensuche, mehrere Nutzer, regelmäßig neue Datensätze.
Einmalige Listen auf BestellungCSV- oder Excel-Datei für eine bestimmte Auswahl, einmal bezahlt.Stand zum Datum der Daten; die Datei aktualisiert sich nicht von selbst. Die Qualität hängt von den Quellen des Anbieters ab – danach muss man fragen.Eine Zahlung pro Datei; eine neue Version ist eine neue Bestellung.Eine Kampagne, eine Region oder Branche, Arbeit im eigenen Excel oder CRM.
Eigene DatenerhebungVolle Kontrolle über Quellen, Felder und Auswahl.Zeit, technische Kenntnisse und Pflege; für Daten von Einzelunternehmern gilt die DSGVO, und Verzeichnisse und Websites haben eigene Nutzungsbedingungen.Eigene Arbeitszeit oder die eines Entwicklers.Kleine, sehr spezifische Listen oder laufende interne Recherche.

Die Fakten zu den Registern stammen aus unserem Artikel Kostenlose Firmendaten aus Polen: was CEIDG, KRS und REGON bieten (Informationsstand 11.10.2026); Zugangsregeln und Limits legen die Registerbetreiber fest, sie können sich ändern.

Kostenlose Register: wo sie an ihre Grenzen stoßen

Die Register sind amtlich und kostenlos, aber nach Rechtsform getrennt: Einzelunternehmen stehen im CEIDG, Gesellschaften und Organisationen im KRS, und REGON umfasst beide, lässt sich aber nur über die Kennnummer durchsuchen. Eine Liste einer Branche mit allen Rechtsformen muss man daher selbst zusammensetzen – über die API des CEIDG-Data-Warehouse (Hurtownia danych) für natürliche Personen und durch eigene Verarbeitung der KRS-Daten für Gesellschaften.

Zur Größenordnung: Das REGON-Register umfasst 4.599.771 Einheiten mit gemeldeter Geschäftstätigkeit (GUS, Stand: 30.06.2026). Die Aufteilung nach Woiwodschaften und Branchen finden Sie in unseren Datenübersichten.

Was Sie vor der Zahlung prüfen sollten

  1. Die Zahl der Datensätze nach allen Filtern. Fragen Sie nach der Zahl für genau Ihre Auswahl – Branche, Region, Rechtsformen, Pflichtfelder –, nicht nach der Größe der gesamten Datenbank.
  2. Datenstand und Quelle jedes Feldes. Klären Sie, ob sich das Datum auf die Erstellung der Datei, die Änderung des Datensatzes oder die tatsächliche Prüfung des Kontakts bezieht.
  3. Kennnummern. NIP oder REGON ermöglichen es, Dubletten gegenüber dem CRM zu entfernen und die Firma in den Registern zu prüfen. Fragen Sie, wie viele Datensätze sie haben.
  4. Branchenklassifikation. Die Register wechseln von PKD 2007 zu PKD 2025 (gilt seit dem 1. Januar 2025; PKD 2007 darf längstens bis zum 31. Dezember 2026 parallel verwendet werden). Fragen Sie, nach welcher Version die Auswahl erstellt wurde – siehe PKD 2025: Branchencodes.
  5. Kontakte und Recht. Nach Art. 398 des polnischen Gesetzes über elektronische Kommunikation erfordert die Übermittlung kommerzieller Informationen per E-Mail oder Telefon die vorherige Einwilligung des Empfängers – auch einer Firma. Eine gekaufte Liste enthält keine solche Einwilligung. Mehr dazu: B2B-Telemarketing und E-Mail-Akquise nach der Gesetzesänderung.
  6. Personenbezogene Daten. Daten von Einzelunternehmern und namentlich genannten Ansprechpartnern sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Der Käufer braucht eine eigene Rechtsgrundlage und muss die Informationspflicht erfüllen.
  7. Gesamtkosten. Beim Abonnement die Summe über die gesamte Vertragslaufzeit, Nutzer- und Exportlimits, Gültigkeit der Credits; bei einer einmaligen Datei der Preis für die ausgezählte Auswahl.
  8. Eine Stichprobe. Eine Strukturprobe zeigt die Spalten, nicht die Qualität echter Datensätze. Fragen Sie nach den Bedingungen für einen Einblick in reale Daten.

Ausführlichere Checkliste: Firmendatenbank kaufen.

Wo firmowekontakty.pl in diesem Vergleich steht

Wir verkaufen einmalige Dateien (CSV, auf Wunsch XLSX oder JSON), ohne Abonnement. Eine der Quellen ist unsere eigene Datenbank: 196.499 Datensätze, Stand: 17.09.2026, davon 75,9 % aus der Woiwodschaft Masowien. Für andere Regionen erheben wir die Liste für die konkrete Anfrage.

In unserer eigenen Datenbank haben 27,7 % der Datensätze eine Telefonnummer, 29,8 % eine E-Mail-Adresse und 70,7 % eine NIP. Die Kontakte stammen aus öffentlichen Quellen, ihre Erreichbarkeit prüfen wir nicht.

Listen für E-Mail-Kampagnen oder Telemarketing verkaufen wir nicht. Vor jeder Bestellung nennen wir die Zahl der Datensätze nach Ihren Filtern, die Felder, den Datenstand und den Preis.

Details: Datenbankstatus · Datenquellen und Methodik · So kalkulieren wir.

Häufige Fragen

Reichen die kostenlosen Register aus?

Zur Prüfung eines Geschäftspartners oder zur Ergänzung der Daten bekannter Firmen – ja. Für eine Liste einer Branche mit allen Rechtsformen und öffentlich angegebenen Kontakten meist nicht: Nach Branche filtern lässt sich nur das CEIDG, das ausschließlich natürliche Personen erfasst, und Kontakte enthält es nur, wenn der Unternehmer sie gemeldet hat.

Abonnement oder einmalige Datei?

Eine einmalige Datei passt zu einer bestimmten Liste, mit der Sie im eigenen Excel oder CRM arbeiten. Ein Abonnement lohnt sich bei laufender Suche, wenn mehrere Personen die Daten nutzen oder regelmäßig neue Datensätze benötigt werden.

Gibt es eine Datenbank mit 100 % aktuellen Kontakten?

Nein. Firmen ändern Telefonnummern und E-Mail-Adressen, und die Quellen werden mit Verzögerung aktualisiert. Ein seriöser Anbieter sagt im Voraus, was er nicht garantiert – meist die Zustellbarkeit von E-Mails und die Erreichbarkeit von Telefonnummern.

Darf ich Firmen aus einer gekauften Liste E-Mails senden?

Nach Art. 398 des polnischen Gesetzes über elektronische Kommunikation erfordert die Übermittlung kommerzieller Informationen per E-Mail oder Telefon die vorherige Einwilligung des Empfängers, und die Vorschrift unterscheidet nicht zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Eine gekaufte Liste enthält keine solche Einwilligung. Dies ist keine Rechtsberatung.

Angebote für dieselbe Aufgabe vergleichen

Bitte nennen Sie Branche, Region, Pflichtfelder und Format. Wir nennen die Zahl der Datensätze nach Filtern und den Preis, die Sie mit anderen Quellen vergleichen können.

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